Am 07. Juli 1938 meldete der Firmengründer Rupert Rigam sen. bei der Stadtverwaltung Mühldorf gewerbepolizeilich einen
˝Mauerei- und Betonbaubetrieb˝
Inhaber: Rupert Rigam
Büro: Innstraße 53
an.

Die erste Baustelle war der Umbau eines Ladens und es folgte die erste ˝große˝ Baustelle, der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges war die Firma stillgelegt, da sowohl der Chef als auch der einzige Mitarbeiter sofort eingezogen wurden.

Nach dem Frankreich-Feldzug wurde der Firmengründer Rupert Rigam sen. zwar zu einem Wirtschaftsurlaub entlassen, es konnten jedoch aus Mangel an Arbeitskräften keine nennenswerten Aufträge ausgeführt werden.

Der große Ausbau der Firma begann erst 1945 nach Ende des Krieges, obwohl erhebliche Schwierigkeiten bei der Baumaschinen- und Materialbeschaffung bestanden. Der ursprüngliche Lagerplatz wurde bald zu klein, so dass der gesamte Betrieb in die Innstraße 16 umzog, wo ein neuer Lagerplatz mit Werkstatt und Büro entstand.

1955 wurde der Grundstein zum Großmaschinenpark mit dem Kauf des damals einzigen Turmdrehkranes im ganzen Landkreis Mühldorf gelegt. Die Ära Tiefbau der Firma Rigam wurde 1960 mit dem Kauf des ersten Seilbaggers, einem Dolberg D 300, eingeläutet.

1964 musste der Baubetrieb erneut umziehen, da das damalige Firmengelände dem Bau der neuen B12 im Wege stand und so kam der Betrieb zu seinem heutigen Standort in die Elbestraße 16. Fast zeitgleich schloss der heutige Geschäftsführer Rupert Georg Rigam sein Studium an der Staatsbauschule in München ab und trat als Juniorchef und Teilhaber in die Firma ein.

Er übernahm am Anfang hauptsächlich die Tiefbauabteilung der Firma und arbeitete sich langsam in den gesamten Betrieb ein, um im Laufe der Zeit die Firma auf eine Mitarbeiterstärke von ca. 65 Mann zu vergrößern. Ebenfalls wurden immer neuere und modernere Baumaschinen und Fahrzeuge angeschafft, die den Maschinen- und Fuhrpark der Firma Rigam auf eine stattliche Größe wachsen ließen.

rigam.de
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